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Corona-Nothilfe weltweit

Mit guter Hygiene gegen Viren und Bakterien

Als im Dezember 2019 in der chinesischen Stadt Wuhan mehrere Personen an einer unbekannten Lungenentzündung erkrankten, wusste niemand, wie die Welt einige Monate später aussehen würde. Die COVID-19-Pandemie hat weltweit den Alltag der Menschen stark verändert und wird dies auch in Zukunft.

Auch für arche noVa ist diese Zeit eine besondere: Als international agierende Hilfsorganisation im Bereich Wasser, Sanitär und Hygiene (WASH) sind die Auswirkungen der Pandemie auf unsere tägliche Arbeit sehr vielfältig. In den vergangenen Monaten wurde deutlich, wie essentiell wichtig der Zugang zu sauberem Wasser ist. Gründliches Händewaschen ist die Grundlage, um die eigene Gesundheit zu erhalten und seine Mitmenschen zu schützen. Unsere Arbeit ist also wichtiger denn je.

 

Das Coronavirus verändert unsere Arbeit

Während die Verwaltungsarbeit in unserem Büro in Dresden relativ leicht in Homeoffice umgewandelt werden kann, ist das in vielen unserer Projektländer nicht möglich: Denn unsere Arbeit ist zumeist auf den direkten persönlichen Kontakt mit den Menschen ausgerichtet. Ob Brotverteilungen für Binnenflüchtlinge in Syrien oder die Treffen der Hygienekommitees in den Dörfern am Viktoria-See – diese Aktivitäten lassen sich nicht ins Internet verlegen.

Und doch kann unsere Nothilfe nicht einfach ausfallen. Deswegen wurde in Syrien zum Beispiel die Anzahl der Ausgabestellen für Brot und Lebensmittel erhöht, um Menschengruppen zu verkleinern und die Ansteckungsgefahr zu verringern. Gleichzeitig wurden die Ausgabezeiten verdoppelt und es wurde die verteilte Wassermenge pro Person erhöht, um häufigeres Händewaschen zu ermöglichen. Natürlich informieren unsere Kolleg*innen auch über CoVid-19 und wie man sich davor schützen kann.

Die Präventionsarbeit erstreckt sich über ganz verschiedene Maßnahmen, die immer auf die jeweilige Situation in unseren Projektgebieten angepasst sind. So wurde zum Beispiel in Myanmar Informationsmaterial in gedruckter Form erstellt und verteilt, während unsere Partnerorganisation in Uganda mit Megafon mündliche Aufklärungsarbeit in den Dörfern leistet. Eine weitere wichtige Maßnahme ist die Verteilung von Hygienepaketen, um bedürftige Familien mit den nötigen Materialien auszustatten, um eine grundlegende Hygiene sicherstellen zu können. Inhalt sind zum Beispiel Seife, Hand-Desinfektionsmittel, Duschgel, Shampoo, Waschpulver, Spülmittel und andere Reinigungsmittel. Besonders in unseren Projektgebieten im Nahen Osten, wo wir zumeist Nothilfe für Geflüchtete leisten, machen diese Pakete ein Mindestmaß an Hygiene möglich.

Aktuelle Informationen zu unserer Corona-Nothilfe weltweit

Wenn Sie noch mehr zu unserer Corona-Nothilfe weltweit erfahren wollen, lesen Sie hier weiter:

Stimmen von Mitarbeiter*innen und aus Partnerorganisationen in unseren Projektgebieten

Corona Global im Radio mit Infos aus unseren Projektgebieten

Der Thüringer Sender RADIO F.R.E.I. erklärt in seiner aktuellen Sendereihe "Corona global", wie Menschen im Globalen Süden von der Pandemie betroffen sind. In der Einstiegssendung berichtet auch arche noVa von seinen weltweiten Aktivitäten im Kampf gegen das Corona-Virus. Weitere Infos: https://radio-frei.de/index.php?iid=7&ksubmit_show=Artikel&kartikel_id=8194

Entwicklungshilfe in Corona-Zeiten mit einer Perspektive aus Myanmar

In einem Webinar zum Thema „Humanität adé? – Europäische Flüchtlings- und Entwicklungshilfe in Corona-Zeiten“ berichtet unser Landesbüroleiter Ralf Thill im Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Stephan Kühn (Bündnis 90/Die Grünen) sehr anschaulich über die Situation vor Ort – das schwache Gesundheitssystem, die immer wieder aufflammenden lokalen Konfliktherde und der strenge Lockdown, der das Leben massiv einschränkt. Worauf Ralf Thill trotz allem hofft?

„Ich wünsche mir, dass der Blick auf die Krise nicht lokal hängen bleibt, sondern dass die Menschen in Deutschland sehen, dass im Moment die Probleme weltweit ähnlich sind. Die Corona-Pandemie ist eine globale Herausforderung und ich hoffe, dass der Rest der Welt über die eigenen Sorgen auch in Sachsen nicht vergessen wird, sondern dass die Solidarität, die sich jetzt vielfach gezeigt hat, erhalten bleibt“, erklärt unser Landesbüroleiter in Myanmar.

Allgemeine Informationen zum Coronavirus und CoVid-19

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) informiert hier (https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/) gut verständlich über Hygiene- und Verhaltensregeln und -empfehlungen. Teile der Informationen sind auch auf Arabisch, Englisch, Farsi, Französisch, Russisch, Türkisch verfügbar.

Das Bundesministerium für Gesundheit geht auf der Seite https://www.zusammengegencorona.de/ auf die besonderen Fragen bestimmter Personengruppen – wie Familien oder älteren Personen – ein. Außerdem sind Informationen in Leichter Sprache verfügbar.

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die ausführliche Seite https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html auf der sehr viele Informationen gesammelt sind.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellt viele Informationen auf Englisch zur Verfügung: https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019. Einen Überblick über die weltweiten Fallzahlen gibt die WHO hier: https://covid19.who.int/

Für dieses Projekt spenden

12
Hygiene Paket (z.B. Seife, Binden, Tücher) für eine Großfamilie für einen Monat
24
Erstellung von Bildungs- und Infomaterial sowie Versand als Kurznachricht
70
Aufstellung einer Handwaschstation an einer Grundschule
150
Produktion von 240 Gesichtsmasken in kleiner Schneiderei

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