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Verlässlichkeit für 130 geflüchtete Familien aus der Region Kirkuk im Barzinja-Camp

18. Mai 2018 - Irak
Nach sechs Monaten Einsatz im Barzinja Camp im Nordirak zieht unser lokales Team eine positive Bilanz: Alle Wohncontainer erhalten regelmäßig sicheres Trinkwasser, die Wasch- und Sanitäreinrichtungen funktionieren und die Hygieneaufklärung wird gut angenommen. Damit hat arche noVa ein Stück Verlässlichkeit in den schwierigen Alltag der Schutz suchenden Menschen gebracht.

Ausgangspunkt unseres Engagements im Barzinja-Camp waren die gewaltsamen innerirakischen Auseinandersetzungen um die erdölreiche Stadt Kirkuk im Oktober 2017. Die Kämpfe trieben erneut zahlreiche Menschen auf die Flucht. Die meisten Familien, die schließlich ins Barzinja Camp, 50 Kilometer östlich der kurdischen Metropole Sulimaniiyah, kamen, sind bereits mehrfach vertrieben worden. Für sie ist die Krise im Land noch lange nicht beendet.

arche noVa sichert die Versorgung der 130 Familien mit Wasser. Es stammt aus einem Bohrloch, das 11.000 Liter pro Stunde liefert. Durch ein Leitungssystem gelangt es direkt in Wasserbehälter auf den Dächern der Wohncontainer. Zu den ersten Maßnahmen, die unser Team vor Ort leistete, war die Reinigung dieser Leitungen und Behälter, die seit der Errichtung im Jahr 2014 erheblich gelitten hatten. Um die Qualität der Versorgung weiter zu verbessern, installierten wir zudem ein Chlorierungssystem. Fünf Bewohner erhielten von uns eine Schulung und können seitdem die Anlage betreuen. Seitdem arche noVa für WASH in dem Camp zuständig ist, übernehmen wir die Verantwotung für die Sicherheit des Trinkwassers.

Weitere Reparaturen hat unser Team in den letzten Wochen durchgeführt, an den Toiletten, Sickergruben und Pumpen. Die Campbewohnerinnen und –bewohner erhielten Hilfsgüter für die Haushalts- und persönliche Hygiene, darunter Handfeger, Waschmittel, Zahnbürsten und Nagelscheren. Müllcontainer wurden aufgestellt, die Entsorgung organisiert und Hygienekampagnen gestartet.

Für die humanitäre Hilfe im Nordirak ist arche noVa dringend auf Spenden angewiesen.

Warum arche noVa nicht nur in Camps, sondern auch in ländlichen Gemeinden WASH-Aktivitäten durchführt, lesen Sie in unserer Projektinformation.
 

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