Donate

 
I would like to donate, where it is needed most:
 
Während sich in anderen Teilen Äthiopiens die Lage etwas entspannt, sind die Menschen in der südöstlichen Somali-Region noch immer stark von der Dürre bedroht, die Ostafrika seit 2015 im Griff hat. arche noVa hilft unter anderem durch Bau und Reparatur von Brunnen und Wasserzisternen.
Ethiopia
Simple World Map - Author: Al MacDonald Editor: Fritz Lekschas License: CC BY-SA 3.0 ID: ISO 3166-1 or "_[a-zA-Z]" if an ISO code is not available

Südosten Äthiopiens besonders betroffen

Innerhalb des aufstrebenden Äthiopiens ist der Somali-Regionalstaat einer der am wenigsten entwickelten. Die jahrzehntelange Instabilität in der Region hat dazu geführt, dass sie wirtschaftlich, strukturell und sozial abgehängt wurde. Die Dürre trifft die Menschen hier besonders hart.

Die Gegend ist geprägt von pastoraler Tierhaltung. Bauern ziehen mit ihren Viehherden auf den großen, nicht eingehegten Weideflächen umher. Aufgrund der Dürre ist die Versorgung der Tiere fast unmöglich geworden, denn die Wasserstellen sind ausgetrocknet, die karge Vegetation verdorrt.

Mit dem Vieh stirbt die Lebensgrundlage

Mit dem Vieh stirbt auch die Nahrungsgrundlage und Haupteinkommensquelle der Menschen. Verzweifelt versuchen Bauern ihre inzwischen abgemagerten Tiere zu verkaufen, bevor sie sterben, um so wenigstens noch ein wenig Geld zu bekommen. Doch während der Markt für Vieh in der Region am Boden ist, sind die Preise für Mais und andere Lebensmittel in die Höhe geschnellt.

Allerorts liegen verendete Tiere umher und verwesen in der Hitze. Die Kadaver und die schlechte Hygienesituation begünstigen die Verbreitung von Krankheiten und verschlimmern die durch den Mangel an Wasser und Lebensmittel bedrohliche Situation zusätzlich. Die äthiopische Regierung geht auch bis mindestens Anfang 2018 von 1,6 Millionen Menschen aus, die allein in der Somali Region auf Humanitäre Hilfe angewiesen sind.

 

arche noVa weitet Einsatz in Ostafrika aus

Um den betroffenen Menschen zu helfen, hat arche noVa daher in den Distrikten Goglo and Denan ein weiteres Projekt gestartet. Damit dehnen wir den Nothilfeeinsatz in Ostafrika weiter aus, nachdem wir bereits zuvor unser laufendes Projekt in Somalia aufgestockt und weitere Aktivitäten im WASH-Bereich angebahnt hatten.

Eine der ersten Maßnahmen die arche noVa gemeinsam mit der lokalen Organization for Welfare and Development in Action (OWDA) plant, ist die Verbesserung der Wasserversorgung für ein Gesundheitszentrum in Denan. Gerade in dieser schwer zugänglichen Gegend – das Denan Health Center ist die einzige Einrichtung dieser Art im Umkreis von 70 Kilometern – ist eine zuverlässige medizinische Versorgung unbedingt notwendig. Dazu gehört einwandfreies Trinkwasser. Bisher wird das Wasser, das aus einem Fluss stammt, jedoch ungefiltert verwendet. Wir installieren daher eine Filteranlage. Das kommt nicht nur den Patienten der Gesundheitsstation zugute. Die Einrichtung verfügt nämlich außerdem über einen Tanklastwagen, mit sie bis zu 8.000 Menschen in der Umgebung mit Trinkwasser versorgt. arche noVa kommt für die Wartung des Tanklastwagens auf und setzt zudem die sanitären Anlagen instand.

In der Gegend sollen außerdem vorhandene, aber nicht mehr funktionstüchtige Schachtbrunnen wieder in Betrieb genommen werden. Dafür sind Reparaturen sowie Maßnahmen zum Ausbau und zur Vertiefung notwendig. Hinzu kommen ein Hochtank und Wasserentnahmestellen.

Eine weitere Maßnahme ist der Bau und die Instandsetzung von insgesamt sechs Wasserzisternen, so genannter Birkuz. Diese werden anschließend regelmäßig mittels Tanklastwagen gefüllt.

 

Donate for this project

100
Versorgung der von Dürre betroffenen Bevölkerung mit Trinkwasser

Project Overview

Target Group

Von Dürre betroffene Bevölkerung in den Distrikten Goglo und Denan, Korehey und Shabeelle Zone

Objective

Humanitäre Soforthilfe  in der von der Hungersnot betroffenen Somali-Region Äthiopiens durch Wasserversorgung sowie Hygiene- und Gesundheitsmaßnahmen

Activities
  • Reparatur und Ausbau der WASH Infrastruktur im Gesundheitszentrum Denan
  • Neubau von Wasserzisternen (Birkuz)
  • Neubau Schachtbrunnen
  • Instandsetzung existierender Schachtbrunnen
  • Wasserverteilung mittels Wassertanklastwagen für das Gesundheitszentrum Denan und umliegende Gemeinden
  • Hygiene und Gesundheitsaufklärungskampagnen
  • Gründung und Training von WASH Komitees
Co-operation partners

Organization for Welfare and Development in Action (OWDA)

Donors
  • Auswärtiges Amt
  • Private Spenderinnen und Spender

Teilen: