Dresden, 01. September 2026
Eine gewaltige Sturzflut hat am 26. August 2026 im Himalaya-Gebiet in Nepal große Zerstörungen verursacht. Mindestens 900 Menschen sind ums Leben gekommen, Tausende werden noch vermisst. Schon 2015 hinterließ ein schweres Erdbeben große Verwüstungen in der Region, nun wurden ganze Dörfer weggespült oder unter den Schlammmassen begraben.
Die Überlebenden stehen vor den Trümmern ihrer Existenz. Um ihre Gesundheit und Würde zu schützen, hat arche nova beschlossen, einen Nothilfeeinsatz zu starten. Als Sofortmaßnahme wurden 10.000 Euro aus dem eigenen Nothilfefonds bereitgestellt. Im ersten Schritt werden damit Trinkwasser und Hygieneartikel verteilt, zerstörte Wasserversorgungsstationen repariert und versperrte Straßen wieder zugänglich gemacht. Um möglichst bedarfsgerecht zu helfen, arbeitet die Organisation eng mit lokalen Partnern und den betroffenen Gemeinden zusammen.
„Ein Paradebeispiel für globale Ungerechtigkeit“
Es ist nicht das erste Mal, dass Nepal von einer schweren Katastrophe getroffen wird. Immer wieder kommt es dort zu Erdbeben und Überschwemmungen, die Klimakrise hat die Situation in den vergangenen Jahren massiv verschlimmert – und das, obwohl die nepalesische Bevölkerung selbst kaum dazu beiträgt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verursacht ein Mensch in Nepal pro Jahr durchschnittlich nur rund 0,5 Tonnen CO₂-Emissionen, in Deutschland ist es die vierzehnfache Menge.
„Die Bevölkerung Nepals gehört zu den umweltbewusstesten der Welt und ist gleichzeitig besonders stark von den Auswirkungen der Klimakrise betroffen. Das ist ein Paradebeispiel für globale Ungerechtigkeit. Umso mehr sehen wir die internationale Gemeinschaft in der Pflicht, den Menschen jetzt jede Unterstützung zur Verfügung zu stellen, die benötigt wird – kurzfristig ebenso wie langfristig“, erklärt Sarah Kendziorra, stellvertretende Leiterin der Internationalen Programme bei arche nova.
Spendenkonto:
IBAN: DE17370205000003573500
BIC: BFSWDE33XXX | Sozialbank
Stichwort: Nepal
Gesprächsangebot:
Für weitere Informationen oder ein Interview zur Lage in Nepal steht Ihnen Sarah Kendziorra, stellvertretende Leiterin der Internationalen Programme bei arche nova, gern zur Verfügung.
Bild- und Videomaterial:
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