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Neuer Kanal schützt Sherawan vor Überschwemmung

8. März 2017 - Iraq
Im Gouvernement Diyala im Osten des Irak ist es die meiste Zeit des Jahres sehr trocken, in den Sommermonaten regnet es kaum. Erst im Herbst bringen starke Regenfälle das dringend benötigte Wasser in die Region.

Auch die Bewohnerinnen und Bewohner des kleinen Ortes Sherawan sind auf den Regen angewiesen, um die Felder zu bewässern und die Tiere zu tränken. Doch für das Dorf, in dem auch viele Familien leben, die vor den gewaltsamen Konflikten in anderen Landesteilen geflohen sind, war das Wasser bislang Segen und Fluch zugleich.

Sherawan liegt in einer Senke, sodass das Wasser aus den Bergen ungehindert durch den Ort strömen konnte und auf seinem Weg zur tiefsten Stelle Teile der Ernte zerstörte und Häuser beschädigte. Zudem war der Unrat aus höher gelegenen Dörfern, den das Wasser mit sich trug, eine Brutstätte für Moskitos und andere Insekten.

Kak Ali, der seit vielen Jahren in Sherawan lebt, beschreibt das immer wiederkehrende Überflutungsproblem als verheerend, da statt der erhofften Bewässerung für die Felder, fruchtbare Erde, Saatgut und Pflanzen weggespült wurden.

Seit Langem wollen die Bewohner des Dorfes einen Kanal anlegen, um das Wasser in geordneten Bahnen durch den Ort zu leiten. Doch bislang fehlte es ihnen an den nötigen Ressourcen.

Gemeinsam mit der Dorfbevölkerung hob unser lokales Team im Rahmen unseres Projektes einen Wassergraben aus. Die Arbeiten sind noch im Gange. Zukünftig wird dieser Graben die Felder und Häuser vor Überflutung schützen. Auch Kak Ali wird den Regen in Zukunft genießen können.

Mehr Informationen zu unserem Projekt im Irak gibt es hier.