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arche noVa bleibt im Erdbebengebiet Ecuadors im Einsatz

31. Mai 2016 - Ecuador
Die provisorischen Notunterkünfte in der ecuadorianischen Küstenregion Jama sind voller denn je. Seitdem am 18. Mai die Erde erneut gebebt hatte, ist die Furcht vor Nachbeben wieder gestiegen. Kaum eine Familie möchte zurück in die einsturzgefährdeten Häuser. Andere haben ohnehin keine andere Wahl, als in den Notunterkünften zu bleiben, weil ihr Zuhause völlig zerstört wurde. Gerade in den ländlichen Gebieten der betroffenen Region ist die Situation noch immer prekär, da in den schwer zugänglichen Gegenden nur wenig Hilfe ankommt.

arche noVa ist nach wie vor in Jama im Einsatz und konzentriert sich auf die Versorgung von Betroffenen in kleinen ländlichen Gemeinden, deren Notunterkünfte so klein sind, dass sie durchs Raster der großen Hilfsinstitutionen fallen. Unser Einsatzteam kümmert sich um die Versorgung mit Trinkwasser und den Zugang zu sanitären Anlagen. Der Aufbau von Toiletten, Duschen und Handwaschbecken ermöglicht nicht nur die tägliche Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner, sondern verringert auch die Gefahr drohender Epidemien. Inzwischen konnten wir für bereits 2.000 Kinder, Frauen und Männer in den Notunterkünften die Versorgung mit sauberem Trinkwasser sichern. Zudem errichten wir Latrinenanlagen, die 400 Familien versorgen. Das Notfallteam verteilt Hygienekits und führt Hygieneschulungen durch. Weitere Aktivitäten sind geplant. In den kommenden Wochen werden 1.000 Menschen zusätzlich den Zugang zu Sanitäranlagen erhalten. 

Um noch mehr Menschen helfen zu können, sind wir dringend auf zusätzliche Spenden angewiesen.

Nach Einschätzung der UN-Experten handelt es sich um die schwerste Naturkatastrophe in Lateinamerika seit dem Erdbeben in Haiti im Jahr 2010.

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