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Nothilfe in überfluteter Somali-Region

9. Mai 2018 - Äthiopien
arche noVa hat in der Somali-Region im Südosten Äthiopiens einen Nothilfe-Einsatz gestartet, weil die Region von extremen Überschwemmungen betroffen ist. Mit unserer lokalen Partnerorganisation unterstützen wir 2.000 Haushalte mit rund 12.000 Menschen.

Schwere Niederschläge in der Oromia-Region flussaufwärts haben Ende April den Shabeelle-Fluss ruckartig ansteigen und die angrenzenden Gebiete überschwemmen lassen. Am härtesten wurden die Verwaltungsgebiete Mustahil und Kelafo getroffen. Viele Ortschaften entlang des Flusses wurden komplett unter Wasser gesetzt. Für Flucht gab es nur wenig Zeit. Viele Betroffene haben ihr Zuhause und ihren Besitz verloren. Nach einer Erhebung durch USAID sind ca. 27.000 Haushalte mit ca. 165.000 Menschen betroffen. Humanitäre Hilfe wird deshalb dringend gebraucht. Daher rufen wir zu Spenden auf. Den größten Bedarf gibt es derzeit im Bereich Notunterkünfte sowie Wasser, Sanitär und Hygiene.

Gemeinsam mit unserer lokalen Partnerorganisation OWDA (Organisation for Welfare and Development in Action) führen wir unsere Nothilfe durch. Unser Einsatzgebiet ist die Kelafo-Region. Als akute Maßnahme verteilen wir chemische Wasserdesinfektionsmittel, Kanister, Seife und Waschmittel. Überschwemmungen bergen große Gesundheitsgefahren. Deshalb hat die Wasserversorgung und Hygiene hier oberste Priorität. Unser Einsatz wird dafür sorgen, dass sich die Familien vor Infektionserkrankungen wie Durchfall schützen können.

Im Südosten von Äthiopien ist arche noVa bereits seit 2017 engagiert. In der Shabeelle-Zone, einem von 11 Distrikten der Somali-Region, liegt der gleichnamige Fluss. Nach mehreren Phasen anhaltender Dürre hatten viele Menschen ihren Wohnsitz an das flache Flussufer verlegt, um Zugang zu Wasser und fruchtbarem Anbauboden zu erlangen. Dort errichteten sie kleine, informelle Siedlungen, die nun zum Teil ganz zerstört sind.

Mit der aktuellen Überschwemmungskatastrophe hat sich die humanitäre Lage in Äthiopien insgesamt erneut weiter verschlechtert. Das Land kämpft mit einer Kombination aus Trockenheit, Flut und Konflikten zwischen Bevölkerungsgruppen. Die zuständigen Behörden und lokale Hilfsorganisationen sind mit ihren limitierten Ressourcen an der Belastungsgrenze.

Für diesen Nothilfe-Einsatz sind wir dringend auf Unterstützung angewiesen. Bitte spenden Sie für unseren Nothilfefonds.

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