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arche noVa beendet Nothilfeeinsatz in Ecuador

7. Juli 2016 - Ecuador
Das schwere Erdbeben, das Ecuador am 16. April 2016 mit der Stärke 7,8 auf der Richterskala traf, kostete mehr als 660 Menschen das Leben, über 27.000 wurden verletzt. In weiten Bereichen des Landes wurden Gebäude und Infrastruktur völlig zerstört. Auch die Wasserversorgung brach zusammen, weswegen die Trennung zwischen Trinkwasser und Entwässerung nicht mehr gewährleistet werden konnte. Tausende Menschen hatten keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser und sanitärer Infrastruktur. Es drohte der Anstieg von Infektionskrankheiten.

Schon kurz nach dem verheerenden Erbeben, brach ein Nothilfeteam von arche noVa in das Katastrophengebiet auf. Im Gepäck hatten wir drei Trinkwasseraufbereitungsanlagen und ein mobiles Wasserlabor, um sofort einsatzbereit zu sein und die Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgen zu können.

Unser Einsatzgebiet lag in den ländlichen, schwer zugänglichen Gebieten Ecuadors, deren Notunterkünfte so klein sind, dass sie durchs Raster der großen Hilfsinstitutionen fallen. Mit Hilfe der mitgebrachten Aufbereitungsanlagen konnte unser Team dort über 2.500 Kinder, Frauen und Männer mit dem lebensnotwendigen Gut versorgen.

Unter ihnen ist auch Nieve, die seit dem Erdbeben mit ihren Söhnen in der Notunterkunft in San Juan lebt, da ihr Haus während des Bebens völlig zerstört wurde. Doch im Camp fühle sie sich sicher und habe alles was sie brauche, so Nieve im Gespräch mit unseren MitarbeiterInnen vor Ort. Durch den Einsatz von arche noVa steht ihnen auch Trinkwasser zur Verfügung: „Wir sind sehr dankbar für diese Hilfe.“

Zudem errichteten wir im Laufe des Projektes mehrere Duschen, Handwaschbecken und Latrinenanlagen. Um den Ausbruch von Krankheiten zu verhindern, die durch unzureichende Hygiene verursacht werden, führten wir Schulungen zum Thema durch. Ebenfalls verteilten wir Hygienesets, um die Menschen mit Zahnbürsten, Zahnpasta, Handtüchern, Damenartikeln und Seife auszustatten.

Nachdem sich die Lage in Ecuador zunehmend verbessert, konnten wir unser Projekt nach zwei Monaten beenden.