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arche noVa veröffentlicht Jahresbericht 2018: Projektvolumen auf 14,9 Millionen Euro fast verdoppelt

Deutschland
Die Bilanz der Dresdner Hilfsorganisation arche noVa kann sich sehen lassen: 33 Projekte in 17 Ländern, die allein im Jahr 2018 insgesamt 3,86 Millionen Menschen in Not unterstützten. Das Spektrum der humanitären Hilfe aus Sachsen reichte dabei von Katastrophenhilfe für die vom Tsunami betroffene indonesische Insel Sulawesi über Nothilfe im umkämpften Syrien bis zu Brunnenbau in Mali und Bangladesch sowie Schulprojekten im Libanon. Das Projektvolumen für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit hat sich in den vergangenen fünf Jahren fast verdoppelt – von 8,1 Millionen Euro in 2014 auf 14,9 Millionen Euro in 2018.

„Wir arbeiten mit immer größeren Summen in immer gefährlicheren Kontexten. Vor Ort geht es uns um jeden einzelnen Menschen, den wir erreichen. Deshalb lassen wir mit unserem Einsatz nicht nach“, erklärt Mathias Anderson, Geschäftsführer von arche noVa.

Die Anforderungen an Hilfsorganisationen wachsen ständig, Transparenz und Strukturierung sind daher unabdingbar, zumal in einem so hochkomplexen Umfeld wie WaSH. Die Versorgung mit sauberem Wasser, sicherer Sanitärversorgung und Hygieneschulungen ist der Kernbereich der Arbeit von arche noVa weltweit und in Zeiten des Klimawandels relevanter denn je.

„Was in der Welt gefragt ist, ist jedoch nicht nur die Reaktion auf Katastrophen oder akute Krisen. Die großen globalen Herausforderungen werden nur gelöst werden können, wenn sich mehr und mehr Menschen der Zusammenhänge bewusst werden und dementsprechend handeln. Aus diesem Grund macht sich arche noVa vor allem in Sachsen für Bildung für nachhaltige Entwicklung stark“, erklärt Mathias Anderson.

Ein zentraler Aspekt, um als humanitäre Organisation nachhaltig agieren zu können, sind die Spendeneinnahmen. Diese lagen in 2018 bei 1,42 Millionen Euro – ein Plus von über 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dabei kommt der Großteil der Spenderinnen und Spender aus Sachsen.

„Für uns als Organisation sind private Spenden unverzichtbar, um die Unabhängigkeit unserer Arbeit gewährleisten zu können. Nur so können wir sofortige Nothilfeeinsätze starten, aber auch langfristige Projekte realisieren,“ sagt Anna-Luise Sonnenberg, Leiterin Kommunikation bei arche noVa.

 

Spendenkonto: arche noVa, Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE78 8502 0500 0003 5735 00, BIC: BFSW DE 33 DER

 

Den Jahresbericht von 2018 können sie auf unserer Webseite herunterladen.

 

Pressekontakt:


Dana Ritzmann


Pressereferentin, arche noVa – Initiative für Menschen in Not e.V.
Tel: 0351 | 481984 16, 0176 | 62483150
E-Mail: dana.ritzmann [at] arche-nova.org

 

arche noVa - Initiative für Menschen in Not e.V. ist eine international tätige Hilfsorganisation, die sich auf Wasser- und Sanitärversorgung sowie Hygieneaufklärung spezialisiert hat. Seit 1992 unterstützt arche noVa Menschen, die durch Krisen, Konflikte und Naturkatastrophen unverschuldet in Not geraten. Von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu nachhaltigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit arbeitet arche noVa mit einheimischen Partnerorganisationen und den betroffenen Menschen nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe zusammen. Hierzulande fördert der Verein das Globale Lernen in Form von Schulprojekttagen, außerschulischer Jugendarbeit, Erwachsenenbildung und der Fachstelle Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung in Sachsen.

 

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