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arche noVa schafft Perspektiven in Mali

Dresden/Bamako
Im nächsten Jahr wird arche noVa sein Programm in dem westafrikanischen Land Mali ausweiten. Dies ist durch eine Förderung der SKala-Initiative von 1,2 Millionen Euro über zwei Jahre hinweg möglich.

„In Schulen und Gemeinden werden wir die Wasserversorgung sichern. Außerdem unterstützen wir Einkommen schaffende Aktivitäten in Landwirtschaft, Viehhaltung und Fischerei. Insgesamt werden rund 22.000 Menschen damit erreicht“, sagt Janina Dreier, Projektreferentin für Mali bei arche noVa in Dresden. „So schaffen wir langfristige Perspektiven für Menschen in einer Region, die mit einem ganzen Bündel an Herausforderungen zu kämpfen hat.“

Mali gehört wirtschaftlich zu den ärmsten Ländern der Welt, der Human Development Index listet das Land auf Platz 182. Im Norden Malis gibt es trotz Friedensabkommen weiterhin bewaffnete Auseinandersetzungen. Hinzu kommt, dass sich hier Klimawandel und Verwüstung für die Menschen unmittelbar bemerkbar machen und eine existenzielle Bedrohung darstellen.

arche noVa wird in dem neuen Projekt Brunnen an Schulen in der Region Gao bauen. Denn ohne gesicherte Basisversorgung fällt das Lernen schwer. Gleichzeitig werden Schultoiletten gebaut.

Um auch insbesondere Jugendlichen und Erwachsenen Perpektiven zu bieten, setzt arche noVa auf Ausbildung. „Wir wollen die Menschen dabei unterstützen, ihre Landwirtschaft an die extremen klimatischen Bedingungen anzupassen. In den Schulungen geht es um neue Anbaumethoden und innovatives Saatgut“, sagt Janina Dreier. Mehr als 200 Frauen werden durch eine Weiterbildung im Gartenbau gefördert. Zudem werden 150 Fischer und 200 Tierhelfer ausgebildet. „Das Besondere an dem Projekt ist die Verbindung von Wasser-, Sanitär-, und Hygieneaktivitäten mit Ernährungssicherung, weil oft nicht nur sicheres Wasser fehlt, sondern auch ausreichend Nahrungsmittel“, so Dreier.

Seit 2013 ist arche noVa in Mali tätig. Dabei kooperiert die Hilfsorganisation eng mit lokalen Partnerorganisationen, die den Bedarf vor Ort genau kennen.

Die Förderung der SKala-Initiative ist die bisher größte nicht öffentliche Förderung eines Projektes von arche noVa. SKala ist eine Initiative der Unternehmerin Susanne Klatten in Partnerschaft mit dem gemeinnützigen Analyse- und Beratungshaus PHINEO.

Achtung Redaktionen: Die Mitarbeiter*innen von arche noVa stehen telefonisch für Fragen bereit. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an die Pressestelle.

 

Pressekontakt:
Margret Thieme
Pressereferentin, arche noVa – Initiative für Menschen in Not e.V.
Tel: 0351/48198416
E-Mail: margret.thieme [at] arche-nova.org

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arche noVa - Initiative für Menschen in Not e.V. ist eine international tätige Hilfsorganisation, die sich auf Wasser- und Sanitärversorgung sowie Hygieneaufklärung spezialisiert hat. Seit 1992 unterstützt arche noVa Menschen, die durch Krisen, Konflikte und Naturkatastrophen unverschuldet in Not geraten. Von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu nachhaltigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit arbeitet arche noVa mit einheimischen Partnerorganisationen und den betroffenen Menschen nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe zusammen. Hierzulande fördert der Verein das Globale Lernen in Form von Schulprojekttagen, außerschulischer Jugendarbeit, Erwachsenenbildung und der Fachstelle Globales Lernen in Sachsen.

 

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