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arche noVa weitet Aktivitäten in Camps aus und bereitet Rückkehr von Menschen in Heimatorte vor

18. Januar 2018 - Irak
Seit einigen Wochen ist arche noVa in zwei zusätzlichen Camps für Menschen auf der Flucht im Irak aktiv. In Nazrawa und Barzinja kümmert sich arche noVa um Menschen, die erneut oder schon länger jenseits ihrer Heimatgemeinden Schutz suchen. Unser lokales Team arbeitet hier wie in den anderen vier Camps, in denen arche noVa schon seit 2015 arbeitet, im Bereich Wasser- und Sanitärversorgung, sowie Hygieneaufklärung. Insgesamt rund 22.000 Menschen erreicht arche noVa derzeit mit diesem Engagement.

22.000 Menschen in Notunterkünften mit WASH versorgen

Dabei sind an jedem Standort ganz spezielle Herausforderungen zu meistern. Zum Beispiel hat unser Team in Barzinja  dafür gesorgt, dass die Wassertanks gereinigt wurden. Ein wichtiger Beitrag zu besseren hygienischen Bedingungen und zur Gesundheitsvorsorge, der vor unserem Einsatz in dem Camp lange vernachlässigt wurde.

Warum ist die Versorgung in Notunterkünften von so vielen Familien im Irak immer noch nötig? – fragt man sich, wenn man an die Nachrichten über die militärische Niederschlagung des sogenannten IS denkt. Unsere Projektkoordinatorin Karin Uckrow beantwortet die Frage so: „Im Irak sind immer noch weite Teile der Bevölkerung auf der Flucht, einerseits weil in einzelnen Landesteilen die Gefahr von Anschlägen oder auch Minen immer noch extrem hoch ist, andererseits weil die Heimatorte vieler Geflüchteter zerstört sind.“

Rückkehr in die Heimatorte gewünscht

„Wo sollen wir denn hin“, ist ein Satz, den unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort häufig zu hören bekommen. Trotzdem ist die Rückkehr der betroffenen Familien nicht nur Ziel der irakischen Regierung, sondern auch langfristig die einzig wirklich sinnvolle Perspektive. „Kein Mensch möchte auf Dauer in einem Camp wohnen“, betont Karin Uckrow. Auch arche noVa bereitet diese Entwicklung vor. Aktuell ist unser Team damit beschäftigt, eine neue Projektregion rund um Kirkuk zu erkunden. Ziel ist es, zum Wiederaufbau in Kommunen beizutragen, die unter der Besatzung durch den so genannten IS und den militärischen Auseinandersetzungen gelitten haben. arche noVa wird für rückkehrende Familien Wasserversorgungssysteme rehabilitieren.

arche noVa unterstützt Kommunen

Gute Erfahrung mit dem Aus- und Aufbau von Wasser- und Sanitärinfrastruktur in Kommunen hat arche noVa in den vergangenen Jahren bereits im südlicher gelegenen Diyala gemacht. Auch heute noch sind wir in Kooperation mit den lokalen Behörden dabei, die Versorgungslage in Dörfern zu verbessern, die für etliche Zugezogene, geflüchtete Familien aus anderen Landesteilen zur neuen Heimat geworden sind.

Für unsere zukünftigen Aktivitäten für rückkehrende Familien sind wir dringend auf Spenden angewiesen. Bitte unterstützen Sie unser Programm im Irak.

Welche Baumaßnahmen arche noVa umsetzt und wie die Arbeit in den Camps funktioniert, lesen Sie in unserer Projektbeschreibung.

 

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