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25 Jahre arche noVa - 25 Geschichten Nr. 6 Teddy Kateme

24. März 2017 - Uganda
2017 wird arche noVa 25 Jahre alt. Seit einem Vierteljahrhundert setzen wir uns für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit ein. Was steckt dahinter? Im Laufe des Jahres stellen wir 25 Menschen vor, deren Geschichten exemplarisch für arche noVa stehen. Dises Mal Teddy Kateme.

“Vielen Dank und Gott segne euch!”, mit diesen Worten verabschiedet sich Teddy Kateme von unserem Fotografen. Bei seinem Projektbesuch im Mukono Distrikt, Ugandas, hat er die elfjährige Teddy Kateme an einem Brunnen entdeckt, den er fotografieren sollte.

Das Mädchen war gerade dabei, Wasser für ihre Familie zu holen. Mit großer Freude ließ sie sich dabei fotografieren. Denn der Brunnen, der dank der Kooperation von arche noVa mit der lokalen Organisation KWDT in ihrem Heimatdorf Ttaba entstanden ist, ist für Teddy eine riesige Erleichterung.

„Die alte Wasserstelle war voller Gefahren“, berichtet Teddy. Der Weg war weit und die Wasserstelle unbefestigt. „Man konnte leicht abrutschen und ins Wasser stürzen“, erinnert sich die Elfjährige. Ihr ist das auch einmal passiert, zum Glück ohne größere Folgen.

Teddy Kateme und die anderen Kinder sind jetzt viel seltener krank

Schwerwiegender waren dagegen die anderen Gefahren: „In unserer Familie und im ganzen Dorf sind wir Kinder sehr oft krank geworden. Viele hatten Typhus und Durchfall, weil das Wasser so unsicher war“, erzählt Teddy unserem Team. Wenn es stark regnete, weichte die Umrandung der Wasserstelle auf oder brach ganz zusammen. Dann war es besonders schlimm.

Jetzt sieht es dagegen ganz anders aus: Seit der neue Brunnen mit Handpumpe steht, werden die Menschen aus Ttaba viel seltener krank. „Alle gehen regelmäßig zur Schule und lernen viel besser“, meint Teddy und lacht. „Wir können das Wasser sogar direkt hier am Brunnen trinken, ohne es vorher abkochen zu müssen, so sauber ist es. Alles was ich sagen kann, ist: Das Projekt hat uns vor vielen Krankheiten bewahrt. Vielen Dank!“