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Neues Wasserprojekt erreicht 62.000 Menschen im Grenzgebiet zu Syrien

25. October 2016 - Libanon
Endlich ist es so weit: Nach mühsamer Vorbereitungszeit beginnen dieser Tage die Bauarbeiten in unserem neuen Projekt im Norden des Libanons, im Grenzgebiet zu Syrien. In 14 ländlichen Gemeinden und an 16 Schulen des Distriktes Akkar sorgt arche noVa in den kommenden Wochen für die Reparatur und den Ausbau der Wasserversorgung. 13 kommunale Wassersysteme werden erweitert. Insgesamt werden mehr als 62.000 Menschen von den Aktivitäten profitieren, darunter sowohl syrische Geflüchtete als auch Einheimische.

Der Einsatz ist dringend nötig in einem Gebiet, das unzählige syrische Flüchtlingsfamilien aufgenommen hat. Die vielen Menschen und das Anhalten der Syrien-Krise bedeutet für die ohnehin schon arme Region des Landes eine hohe Belastung. Es hapert an allen Ecken und Enden. Nicht zuletzt ist die marode Wasserinfrastruktur völlig überlastet. Der Mangel ist allgegenwärtig und zwingt die Menschen, sich entweder teures abgefülltes Wasser zu kaufen oder unsicheres Wasser zu trinken.

Unser lokales Team hat in aufwändiger Kleinarbeit in unserem Projektgebiet die Orte ausfindig gemacht, wo der Bedarf besonders hoch ist. Ort für Ort sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterwegs gewesen, haben reihenweise Wassertanks, Brunnen, Leitungen, Schultoiletten und Waschbecken inspiziert. Besonders zeitintensiv waren die Absprachen mit den vielen zuständigen Behörden. Jetzt kann es mit den Bauarbeiten losgehen.

Für unsere humanitäre Arbeit im Libanon sind wir auf Unterstützung angewiesen. Ihre Spende leistet dazu einen wichtigen Beitrag.