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Präventionsprogramm nach Abklingen der Ebola-Gefahr neu justiert

9. September 2016 - Mali
Unser lokaler WASH Koordinator Amadou Maiga aus Mali war in den letzten Wochen in unserem Projektgebiet an der Grenze zu Guinea als Veranstalter zahlreicher Hygieneschulungen aktiv. Die Termine waren gut besucht und boten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern umfassende Informationen zu Hygienepraktiken im Alltag, Gesundheitsvorsorge und Früherkennung von Krankheitssymptomen – allerdings stand dabei nicht mehr wie ursprünglich geplant die Ebola-Prävention im Mittelpunkt. Denn zum Glück gibt es derzeit in Westafrika und damit weltweit keine akute Ausbreitungsgefahr mehr.

Der neuen Situation entsprechend hat unser lokales Team unsere Trainings angepasst. Allgemeine Hygiene-Maßnahmen, wie zum Beispiel das Händewaschen stehen nunmehr im Mittelpunkt unserer Aufklärungsaktivitäten, die nach wie vor für die Bevölkerung von großem Nutzen sind. Denn Infektionen wie Durchfallerkrankungen sind für Familien in Mali eine stete Bedrohung. Gerade Kinder sind durch die Übertragung von Keimen besonders gefährdet; sie erkranken, verlieren an Gewicht und leiden an Mangelernährung mit weit reichenden Folgen für ihr gesamtes Leben. Ziel aller Aktivitäten von arche noVa im Bereich der Hygiene-Promotion ist es, den Kreislauf von häufigen Infektionen aufgrund mangelnder Hygienepraktiken zu durchbrechen. Alle Aufklärungsmaßnahmen bleiben deshalb auch mit Blick auf ein eventuelles Wiederaufflammen des Ebola-Virus sinnvoll. 

Das Projekt in Mali umfasst eine ganze Palette an Vorsorgemaßnahmen. Darunter auch den Bau von Handwaschbecken an öffentlichen Orten und Gesundheitsstationen. Aktuell ist in Westafrika gerade Malaria-Saison. Deshalb hat unser Team auch die Radiospots, die ebenfalls zu unserem Vorsorge-Projekt gehören, diesem Thema gewidmet.