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Neubauten und Reparaturen entschärfen Wasserkrise

22. August 2016 - Irak
Positive Nachrichten aus dem Nordirak: Unser neues Wasserprojekt in den ländlichen Gemeinden in unserem Projektgebiet hat begonnen. Erster Einsatzort war die Gemeinde Gakol, wo die Arbeiten vor kurzem abgeschlossen wurden. Unser Projektteam baute ein Wasserverteilungssystem auf. Für die 142 Familien, die in Gakol wohnen, bedeutet das eine riesige Entlastung. Denn die Wasserversorgung war bislang eine aufwändige Angelegenheit. Insgesamt werden in den kommenden Monaten die Wassersysteme in 13 Dörfern rehabilitiert, ergänzt oder neu gebaut.

Gakol zum Beispiel hatte schon zuvor einen zentralen Brunnen, allerdings mussten alle Familien ihren gesamten Bedarf bisher von dort in Kanistern holen. Vor allem für die alten Menschen, Frauen und die Kinder war das sehr anstrengend. Durch das Wasserverteilungssystem haben nun alle Familien einen Hausanschluss. Die Menschen sind sehr dankbar für das Projekt. Es macht ihr Leben so viel einfacher und es entfällt die Zwischenlagerung des Wassers, was bisher ein erhebliches Gesundheitsrisiko mit sich brachte.

Das neue Wasserprojekt rundet unseren humanitären Einsatz im Nordirak ab. Es umfasst dasselbe Gebiet, das auch von unseren drei mobilen Gesundheitsteams unterstützt wird und in dem viele Binnenflüchtlinge vor den militärischen Kämpfen im Land Zuflucht gefunden haben. Seitdem arche noVa in den ländlichen Gemeinden im Norden des Gouvernements Diyala humanitäre Hilfe leistet, war uns bewusst, dass die schlechte Wasserversorgung dringend gelöst werden muss.

Wir danken allen unseren Unterstützern und Fördermittelgebern, die dieses Vorhaben möglich gemacht haben. Gerne möchten wir noch mehr ortsansässigen und geflüchteten Familien zur Seite stehen und freuen uns deshalb über weitere Spenden.