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Weltflüchtlingstag: Kinder brauchen Schule

20. Juni 2016 - Deutschland
Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni fordert arche noVa mehr Engagement für Kinder in Kriegs- und Krisengebieten und auf der Flucht. Denn die Zukunft der betroffenen Mädchen und Jungen in und um Syrien, im Irak und in den vielen anderen Konfliktregionen weltweit hat bereits aufgehört, noch eh sie beginnen kann, wenn wir Erwachsenen nicht dafür sorgen, dass sie zur Schule gehen können.

Nach Angaben der Vereinten Nationen besuchen aktuell mehr als zwei Millionen Kinder und Jugendliche innerhalb Syriens und 700.000 syrische Flüchtlingskinder in der Region keine Schule. arche noVa startet deshalb im Juli ein neues Projekt im Norden Syriens. Es beginnt mit Sommerkursen für 900 Kinder, die teilweise seit Jahren nicht unterrichtet wurden. Sie erhalten von uns die Chance auf den Wiedereinstieg ins Lernen. Anschließend organisiert arche noVa in ländlichen Gemeinden, in denen sich eine hohe Anzahl geflüchteter Familien niedergelassen hat, über drei Jahre regulären Schulunterricht für rund 8.000 Mädchen und Jungen aller Klassenstufen.

Wir dürfen nicht zulassen, dass im Nahen Osten eine verlorene Generation heranwächst, deren Erlebniswelt allein von Chaos und Gewalt geprägt ist. Schulbesuch sowie psychosoziale Betreuung ist das beste Mittel, um Kindern auch in Krisengebieten und an ihren Zufluchtsorten Stabilität zu geben.

Seit 2012 engagiert sich arche noVa in Syrien für Kinder, ihren Unterricht und die Ausstattung der Schulen. Gleiches gilt für den Libanon, wo arche noVa seit letztem Jahr 1.300 geflohenen Jungen und Mädchen aus Syrien den Schulbesuch ermöglicht.

Unser Engagement umfasst auch im Irak den Bildungsbereich. Im Projektgebiet beginnt unser Projektteam in Kürze damit, die Wasser- und Sanitärversorgung an Dorfschulen zu rehabilitieren. Von den besseren Lernbedingungen werden alle Kinder profitieren: die einheimischen und diejenigen, die sich als Binnenflüchtlinge in dieser Region aufhalten. Nach UNHCR-Angaben ist die Situation im Irak ebenfalls dramatisch. Mehr als zwei Millionen Kinder gehen wegen der anhaltenden Kämpfe und Fluchtbewegungen nicht zur Schule.

 

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