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arche noVa versorgt 1.300 vom Erdbeben Betroffene mit Wasser

6. Mai 2016 - Ecuador
Das arche noVa Nothilfeteam hat im Erdbebengebiet von Ecuador diese Woche zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen installiert. 1.300 Menschen aus El Matal und Don Juan verfügen seitdem an ihren Notunterkünften über eine sichere und stabile Wasserversorgung und sind nicht mehr von Hilfslieferung per Tanklastwagen des Militärs abhängig.

An insgesamt sieben Einsatzorten kümmern wir uns als WASH-Experten in der humanitären Hilfe um die Versorgung mit Wasser, Toiletten und Waschgelegenheiten. Unsere Projektgemeinden liegen in der vom Erdbeben Mitte April stark betroffenen Küstenregion Jama. Viele betroffene Familien leben dort in provisorisch errichteten Notunterkünften. Sie harren unter Zeltplanen aus, während es nach Wochen mörderischer Hitze derzeit zu starken Regenfällen kommt. Die Angst vor Epidemien wächst.

Dieser Gefahr setzt arche noVa mit der Errichtung von Sanitäranlagen, Duschen und Handwaschbecken etwas entgegen. Nach intensiver Bedarfsanalyse wird unser Team in den Notunterkünften von Rambuche, Puente Tabuga, Bellavista, El Matal, Don Juan und Miguelillo aktiv.

Vor Ort ist bisher kaum Hilfe angekommen. Aufgrund der geringen Größe erkennt die ecuadorianische Regierung Notunterkünfte, wie jene in Rambuche, nicht als offizielle Lager an und versorgt sie dementsprechend nicht mit dem Notwendigsten. arche noVa füllt diese Lücke.

arche noVa plant weitere Aktivitäten im Bereich Wasser, Sanitär und Hygiene in ländlichen, schwer zugänglichen Gemeinden, wo bisher im Gegensatz zu den großen Küstenstädten nur wenig oder gar keine Hilfe angekommen ist. 80.000 Euro Soforthilfe stehen der Hilfsorganisation mit Sitz in Dresden dank Spendeneinnahmen und Unterstützung durch das Auswärtige Amt für die Hilfe in Ecuador zur Verfügung. Um noch mehr Menschen helfen zu können, sind wir dringend auf zusätzliche Spenden angewiesen.

Die Vereinten Nationen haben weltweit um Unterstützung der Opfer des Erdbebens in Ecuador geworben. 350.000 betroffene Menschen benötigen humanitäre Hilfe. Nach Einschätzung der UN-Experten handelt es sich um die schwerste Naturkatastrophe in Lateinamerika seit dem Erdbeben in Haiti in 2010.