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Drei Trinkwasseraufbereitungsanlagen auf dem Weg ins Katastrophengebiet

22. April 2016 - Ecuador
Ein zweiköpfiges Nothilfeteam von arche noVa ist auf den Weg nach Ecuador, um dort ein Nothilfeprojekt im Bereich Wasser- und Sanitärversorgung zu starten. Dazu haben die Kollegen drei Trinkwasseraufbereitungsanlagen und ein mobiles Wasserlabor mitgenommen.

Der Bedarf an sicherer Trinkwasserversorgung in dem von Erdbeben stark verwüsteten Küstenstreifen ist enorm. Vielerorts ist die kommunale Infrastruktur zusammengebrochen. Rohrleitungen und Kanäle wurden zerstört. Hinzu kommen anhaltende Stromausfälle, die die Pumpen zum Stillstand zwingen.

Die lokalen Behörden sprechen von der ernsten Gefahr, dass verstärkt Krankheiten ausbrechen. Die Trennung von Trinkwasser und Entwässerung ist nicht mehr gewährleistet und die Sanitärversorgung prekär. Die Folge: Steigende Fälle von Durchfallerkrankungen und anderen Infektionskrankheiten.

Die mitgebrachten Ultrafiltrationsanlagen von arche noVa werden so schnell als möglich, die Versorgung von 2.500 bis 3.000 betroffenen Menschen im Katastrophengebiet sichern. Dabei bereitet unser Team den Einsatz in ländlichen, schwer zugänglichen Gemeinden vor, wo bisher im Gegensatz zu den großen Küstenstädten nur wenig oder gar keine Hilfe angekommen ist.

arche noVa steht in engem Informationsaustausch mit den anderen internationalen Hilfsorganisationen, dem Bündnis Aktion Deutschland Hilft sowie mit den für humanitäre Hilfe Verantwortlichen im Auswärtigen Amt, das unseren Einsatz maßgeblich unterstützt.

Damit wir vor Ort möglichst viele Menschen mit sauberem Wasser versorgen können, bitten wir Sie um Ihre Unterstützung.  

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