Vor knapp einer Woche erschütterte ein schweres Erdbeben weite Teile Myanmars. Wie viele Menschen dabei ihr Leben verloren haben, ist immer noch nicht geklärt. Eins steht aber fest: Die Überlebenden stehen wortwörtlich vor den Trümmern ihrer Existenz. Es gibt nicht genug Trinkwasser, sanitäre Anlagen wurden zerstört, sie haben keine Möglichkeit zum Waschen. Unter den Trümmern sind immer noch Opfer begraben.
Die Temperaturen in Myanmar liegen zu dieser Jahreszeit bei um die 40 °C. Dementsprechend dramatisch ist die Hygienesituation.
Kein Mensch sollte unter solchen Umständen leben müssen. Um eine Gesundheitskrise zu verhindern, braucht es schnellstmöglich umfassende Hilfsangebote für die Betroffenen. Doch viele internationale Hilfsorganisationen haben nach wie vor keinen Zugang zum Erdbebengebiet.
Gemeinsam mit lokalen Partnern können wir schnell und wirksam helfen
Wir arbeiten schon seit 2008 mit lokalen Partnerorganisationen zusammen, um die Lebensumstände von Menschen in Myanmar zu verbessern. Denn auch vor der Katastrophe lebte dort Angaben der Vereinten Nationen zufolge jedes zweite Kind in Armut.
In der aktuellen Lage ist die Kooperation mit lokalen Helfer*innen eine große Hilfe, um effektiv Unterstützung leisten zu können. Noch am Tag des Erdbebens haben wir unsere Partner in Myanmar aktiviert, binnen weniger Stunden waren sie vor Ort in den betroffenen Regionen. Aktuell verteilen sie dort Materialien zur Einrichtung von Notunterkünften und Hygieneprodukte wie Seife und Desinfektionsmittel.
Betroffene in ländlichen Regionen dürfen nicht vergessen werden
Auch jenseits der Großstädte wurden ganze Dörfer zerstört. Für Menschen, die jenseits der Großstädte leben, gibt es bisher kaum Hilfsangebote. Unser Partner ist in der Region South Shan aktiv und konzentriert sich auf die ländlichen Gebiete.
Der Hilfsbedarf ist unfassbar groß, aber unsere Mittel sind begrenzt. Wir möchten mehr tun, um die Menschen in Myanmar in dieser Ausnahmesituation zu unterstützen – Ihre Spende ermöglicht es uns.