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Krankenstation erhält Trinkwasseraufbereitungsanlage

9. August 2017 - Äthiopien
Ein Meilenstein in der Nothilfe von arche noVa in den dürregeplagten Regionen Ostafrikas ist getan: Projektleiter Nazir Ahmed übergab dem Team der Gesundheitsstation im äthiopischen Denan eine Trinkwasseraufbereitungsanlage. In Kürze wird die Anlage angeschlossen. Sie wird dringend gebraucht, weil die Krankenstation seit der Dürre völlig überlastet ist und über keine sichere Trinkwasserversorgung verfügt.

Bis zu 8.000 bedürftige Personen aus Denan und Umgebung müssen hier täglich versorgt werden. Anwohner, das Personal und die Patienten trinken bisher ungefiltertes Wasser, das aus einem 70 Kilometer entfernten Fluss entnommen und per Tanklastwagen angeliefert wird.

Zurzeit ist der Tanklaster der Gesundheitsstation in einer Werkstatt in Addis Abeba. Sobald er zurück ist wird der LKW den Wassertransport für das Krankenhaus und die umliegenden Gemeinden wieder aufnehmen. Dies ist ebenfalls Teil unserer humanitären Hilfe vor Ort, denn die Gemeinde und das Gesundheitszentrum haben keine eigenen Mittel, um die Wasserlieferungen per LKW aufrecht zu erhalten.

Lokale Partner übernehmen die Installation

Schon bald wird das Wasser wieder geliefert und in Kürze auch gefiltert werden können. Unser Mitarbeiter Nazir Ahmed hat bei der Übergabe der Aufbereitungsanlage dem Team unserer lokalen Partnerorganisation OWDA und zwei Verantwortlichen der Gesundheitsstation ein detailliertes Training zum Einbau, Betrieb und Wartung gegeben. Als erstes müssen sie die dazugehörigen Leitungen und einen Hochbehälter bauen. Die technischen Details wurden besprochen und die dazu gehörige Planung ausgeführt.

In der Gesundheitsstation wird arche noVa auch die Sanierung und Neubau der Sanitäranlagen übernehmen. Zusammen mit den Verantwortlichen ist die Planung erstellt worden. Aktuell ist von vier Toiletten an der Gesundheitsstation nur noch eine funktionsfähig und nutzbar.

Humanitäre Hilfe wird in der Region dringend gebraucht

Äthiopien ist eines der am stärksten betroffenen ostafrikanischen Länder der aktuellen Dürre, die seit Herbst 2015 für eine Ernährungskrise sorgt. In der Somali-Region im Osten des Landes sind zwei Regenzeiten hintereinander ausgefallen. Infolge der Dürre ist das Vieh verendet. Viele Menschen mussten deshalb ihr nomadisches Leben aufgeben und sich in informellen Lagern ansiedeln. Viele Familien leiden bereits Hunger. In der Krankenstation werden täglich Menschen und Kinder mit akuter Mangelernährung und Durchfallerkrankungen behandelt.  
Die Hilfsmaßnahmen an der Gesundheitsstation kann arche noVa nur Dank der zahlreichen Spenden umsetzen, die auf unseren Aufruf eingegangen sind. Zu den Unterstützern unseres humanitären Einsatzes in Denan zählt auch die Landeshauptstadt Dresden. Wir danken allen für ihre Unterstützung.

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