Jahresbericht 2025

06.10.2026 - 14:23 - Deutschland/Dresden
arche nova erreichte 2025 mit den internationalen Programmen 1,7 Millionen Menschen weltweit. Der aktuelle Jahresbericht zeigt, wo wir gemeinsam mit unseren Unterstützer*innen für das Menschenrecht auf Wasser aktiv waren und was unsere humanitäre Arbeit und die Projekte der Bildung für nachhaltige Entwicklung bewirkt haben.

Für 2025 bleibt eine große Katastrophe besonders im Gedächtnis: die schweren Erdbeben in Myanmar am 28. März. Weil Partnerorganisationen und Mitarbeitende vor Ort waren, konnte arche nova schnelle Nothilfe leisten: mit Hygienepaketen, Hilfsgütern für obdachlos Gewordene und Reparaturen zerstörter Wasserversorgung. Insgesamt erreichte das Länderprogramm in Myanmar 120.670 Menschen.

Ermöglicht haben dieses Projekt und alle anderen die zahlreichen Spender*innen, Fördermittelverantwortlichen und das Netzwerk von arche nova. Sie alle sind eingeladen, im arche nova Jahresbericht 2025 nachzulesen, was in Myanmar und den anderen Einsatzländern für das Menschenrecht auf Wasser und darüber hinaus erreicht wurde. 

2025 bisher größtes Projektvolumen umgesetzt

arche nova war 2025 in 14 Ländern aktiv und erreichte mit den internationalen Programmen 1,7 Millionen Menschen. Die Projektmittel stiegen gegenüber dem Vorjahr erneut an auf insgesamt 28,22 Millionen Euro. Der Schwerpunkt der internationalen Programme lag auf Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene.

Die Projekte in der Bildung für nachhaltige Entwicklung erstreckten sich von einem Workshop zu kolonialen Denkmustern auf der Leipziger Buchmesse bis zum internationalen Austauschprojekt für Teilnehmende aus Kenia und Deutschland. Bewährte Formate, wie Projekttage an Bildungseinrichtungen und Beratungsangebote zu Nachhaltigkeit, wurden zudem weitergeführt und weiterentwickelt.

Dank an alle, die den Weg begleiten

Das Team von arche nova bedankt sich bei allen, die den Weg zu einer Welt, in der das Menschenrecht auf Wasser, hygienische Lebensbedingungen und sanitäre Grundversorgung für alle Wirklichkeit ist, mitgehen und mittragen.  Die arche nova-Projekte sind durch die Unterstützung von Spender*innen und Fördermittelgebenden überhaupt erst möglich.

Humanitäre Arbeit dringlich und zugleich unter Druck

Die Arbeit von arche nova wird weiter dringend gebraucht. 785 Millionen Menschen weltweit verfügen nicht einmal über eine grundlegende Wasserversorgung. Angesichts von eskalierenden Konflikten, Verteilungsungerechtigkeiten und den Folgen der Klimakrise verschärft sich die Lage zusätzlich.

Demgegenüber sinken die Mittel für die humanitäre Arbeit. 2025 brach die weltweite Finanzierung regelrecht ein. Auch darüber berichten wir im Jahresbericht.

Schlaglichter: arche nova-Jahresbericht 2025

  • Internationale Programme in 14 Ländern
  • 1,7 Millionen Menschen in der Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit erreicht
  • Ausbau des Schwerpunkts Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene
  • Akute Nothilfe im Bereich Trinkwasser unter anderem in Gaza, Myanmar und Syrien
  • Pilotprojekt zur Wiederanreicherung von Grundwasserschichten in Somalia
  • Ausbau kommunaler Wasserversorgungsinfrastruktur in der Ukraine
  • Einnahmen in Höhe von 28,22 Millionen Euro
  • Rund 27 Millionen Euro Ausgaben in den internationalen Programmen
  • Mehr als 602.000 Euro Ausgaben in der Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • Seit 2016 rund 4.800 junge Menschen mit Projekttagen zu Wasser erreicht

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