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Hochwasser stürzt ganze Landstriche in die Krise

16. Juli 2021 - Deutschland
Die Lage ist dramatisch. In weiten Teilen Deutschlands haben extreme Regenfälle ganze Landstriche verwüstet. Die Behörden sprechen von mehr als 150 Toten. Die Zerstörungen sind gewaltig. Aufgrund des hohen Hilfsbedarfs unterstützt arche noVa gemeinsam mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) die Direkthilfe für Betroffene.

Von der Ahr, dem Rhein und aus der Eifel kommen nach wie vor dramatische Bilder und Nachrichten. Überschwemmungen aufgrund anhaltender und schwerer Regenfälle haben eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Häuser wurden unterspült, Straßen überflutet, Brücken zerstört. Viele Menschen stehen vor den Trümmern ihrer Existenz. Mehr als 150 haben ihr Leben verloren, Hunderte sind verletzt. Fest steht schon jetzt: Der Weg zurück in eine neue Normalität wird lange dauern.

arche noVa im Hilfseinsatz  

Um die Betroffenen rasch und unbürokratisch zu unterstützen, startet arche noVa über das Bündnis Aktion Deutschland Hilft gemeinsam mit dem Bündnispartner Arbeiter- und Samariterbund (ASB) einen Hilfseinsatz vor Ort. Um wirksam Hilfe leisten zu können, haben wir bereits 50.000 Euro aus den Rücklagen für die Hochwasserhilfe freigegeben, zudem sind bereits erste Spenden eingegangen. Diese werden nach der Soforthilfe auch für längerfristige Maßnahmen mit Fokus auf den Wiederaufbau verwendet.

„Die Erfahrung hat uns gelehrt, dass gerade kleine Vereine und zivilgesellschaftliche Organisationen oft über Jahre mit den Folgen einer solchen Katastrophe kämpfen und nicht ausreichend ausgestattet sind, um alle Schäden zu beseitigen“, sagt Mathias Anderson, Geschäftsführer von arche noVa. „Hier wollen wir unsere Expertise einbringen und die Betroffenen gezielt unterstützen.“

Expertise im Wiederaufbau

In unserem Fluthilfeprojekt, nach schweren Überschwemmungen 2013, hat arche noVa über 120 gemeinnützige und kommunale Einrichtungen in Sachsen, Bayern und Tschechien beim Wiederaufbau unterstützt. Nach dem Motto: Die Einrichtungen müssen so schnell wie möglich wieder arbeiten können, halfen wir Vereinen, Kindergärten und anderen Institutionen bei der Beantragung von Fördermitteln, bei der Planung von Wiederaufbaumaßnahmen und übernahmen nicht zuletzt die Finanzierung von Eigenmitteln, ohne die viele der Einrichtungen die Flutschäden nicht hätten bewältigen können. Das gesamte Projekt reichte von Nothilfe und Aufräumarbeiten über Psychosoziale Nachsorge und den Wiederaufbau bis zur Hochwasservorsorge.

Mathias Anderson Portrait

In 2013 wurde unser Fluthilfeeinsatz in Sachsen und angrenzenden Regionen  von einer großen Welle der Unterstützung getragen. Jetzt wollen wir in der aktuellen Katastrophe ebenfalls Solidarität zeigen.

Mathias Anderson - Geschäftsführer arche noVa e.V.

Zusätzlich zu unserer Hilfe in Westdeutschland betrachten wir auch in Sachsen und anderen vom Hochwasser betroffenen Gebieten in Deutschland aufmerksam die Lage, um bei Bedarf unterstützend aktiv zu werden. Für die Hochwasserhilfe ist arche noVa dringend auf weitere Spenden angewiesen.

arche noVa weltweit und nah

Als international agierende Hilfsorganisation fühlen wir uns den Grundsätzen von Humanität und Solidarität verpflichtet. Dabei spielt es für uns keine Rolle, wo jemand wohnt, wie jemand denkt, was jemand glaubt, wen jemand liebt oder welches Geschlecht jemand hat. Unsere Projekte sind immer inklusiv. Was allein zählt, ist der Bedarf der Betroffenen und unsere Möglichkeit wirksam zu helfen. In diesem Fall tun wir das vor unserer eigenen Haustür.

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