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Fortbildung „Wasserversorgung in der Nothilfe“ erfolgreich durchgeführt

29. September 2016 - Deutschland
Anfang September konnte arche noVa 21 Teilnehmende aus ganz Deutschland zum Thema der „Wasserversorgung in der Nothilfe“ in Dresden weiterbilden.

Der Kurs richtete sich an Fach- und Nachwuchskräfte der Humanitären Hilfe und bot einen Mix aus Theorie und Praxis, der von den Teilnehmenden als besonders bereichernd empfunden wurde. Zu den technischen Themen die behandelt wurden zählte zum Beispiel die Trinkwasseraufbereitung. Verschiedene Mechanismen wurden vorgestellt und entsprechende Anlagen im Praxisteil vor Ort von den Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmern aufgebaut und der Betrieb geübt. Darüber hinaus wurden unter anderem hydrogeologische Grundlagen zum Brunnenbau erläutert und Querschnittsthemen wie Gender und Inklusion behandelt.

Die Expertise und die Vielfalt der Erfahrungen der Referentinnen und Referenten wurden von den Teilnehmenden sehr geschätzt. Die Referierenden kamen aus unterschiedlichen Organisationen, wie Handicap International, Ingenieure ohne Grenzen, TU Dresden, Technisches Hilfswerk und Schweizerischen Eidgenossenschaft für Entwicklung und Zusammenarbeit. Durch die eingebrachten vielschichtigen Erfahrungen der Teilnehmenden kam es zu anregenden Diskussionen. „Der Kurs hat mir viele Inhalte näher gebracht, die ich in meiner Arbeit gut anwenden kann“, so eine Teilnehmerin.

Die Fortbildung fand im Rahmen einer 3-moduligen Weiterbildung zu Wasser- und Sanitärversorgung in der humanitären Hilfe statt und ist Teil eines Maßnahmenportfolios zur Umsetzung der deutschen WASH-Strategie. Die Kurse werden mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes vom deutschen WASH Netzwerk durchgeführt. arche noVa beteiligt sich seit 2015 regelmäßig an der Organisation und Durchführung der Kurse.

Weitere Informationen und nächste Termine finden Sie hier.