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Brot, Wasser, Bildung - Unsere Humanitäre Hilfe in Nahost

5. Juni 2018 - Nahost
Der humanitäre Bedarf in Nahost zählt nach wie vor zu den größten weltweit. Allein in Syrien benötigen 13,1 Millionen Menschen Hilfe. Mehr als 5 Millionen geflüchtete müssen in den Nachbarländern versorgt werden. Und auch im Irak ist die Krise nicht überwunden. arche noVa ist seit 2012 in der Region tätig. Ein Großteil unserer Zeit, Arbeitskraft und unseres Budgets fließen nach Syrien, in den Libanon und in den Irak.

Direkt hinter der Grenze zu Syrien führt arche noVa im Libanon zum Beispiel ein WASH-Projekt durch. Mit der Rehabilitation und dem Ausbau von Wassersystemen erreichen wir mehrere Tausend geflüchtete syrische Familien. Sie profitieren von der besseren Infrastruktur genauso wie ihre Gastgeber. Das trägt zur Entspannung vor Ort erheblich bei, denn die schlechte Versorgungslage trifft alle, die in der Region leben. Die lokalen Behörden und die lokale Ökonomie sind vielfach überfordert. An vielen Orten gibt es zum Beispiel nur an zwei Tagen in der Woche für wenige Stunden Wasser. Unser Projekt trifft genau den Bedarf. Das gilt auch für die Nothilfe in Syrien und die Aktivitäten im Irak.

Unsere Hilfe im Nahen Osten auf einen Blick:

SYRIEN  
•    Sicherung des regulären Schulunterrichts für 8.200 Kinder
•    Sommerkurse zum Nachholen von Lernstoff an 9 Schulen
•    Verteilung von Brot, Lebensmitteln, weiteren Hilfsgütern und Wasser für 7.000 Familien
•    Rehabilitation zerstörter und maroder Wasserinfrastruktur in 16 Gemeinden

IRAK
•    Wasser- und Sanitärversorgung für 14.400 Vertriebene in vier Camps (Bezirke Kirkuk und Diyala)
•    Rehabilitierung von Wasser- und Sanitärsystemen an 39 Schulen und in 8 Kommunen (Bezirk Diyala)
•    Mobile Basisgesundheitsversorgung für 15.000 ortsansässige und geflüchtete Menschen (Diayla)

LIBANON
•    Schulunterricht für 650 geflohene, syrische Kinder (Distrikt Zahlè, Bekaa Region)
•    Rehabilitation und Ausbau von Wasser- und Sanitärsystemen in 55 Kommunen sowie an 16 Schulen (Distrikt Akkar)

2017 hatten viele gedacht, die Region würde das letzte schwere Kriegsjahr durchlaufen. Aber das war ein Irrtum. Das Ganze hat sich zu einem Dauerzustand des Schmerzes entwickelt. Selbst da, wo die offenen Gefechte inzwischen beendet sind, zum Beispiel im Irak, kann von Rückkehr in den Alltag nicht die Rede sein. Die Menschen brauchen nach wie vor Unterstützung.

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