Spenden

Ich möchte einmalig spenden, wo es am nötigsten ist:

arche noVa ruft dringend zu Spenden für Ostafrika auf

9. Juni 2017 - Somalia
Angesichts der dramatischen Lage in den von Hunger betroffenen Gebieten Ostafrikas ruft arche noVa dringend zu Spenden für unsere Nothilfe-Einsätze in Ostafrika auf. Wasser ist Leben – deshalb kümmern wir uns vor allem um die Trinkwasserversorgung.

Die Vorbereitungen für unseren humanitären Einsatz in Äthiopien laufen auf Hochtouren. Gleichzeitig konnten in Somalia bereits erste Hilfsaktivitäten abgeschlossen werden.

Mehrere Wochen lang wurden in den Siedlungen rund um die Stadt Belet Xaawa  rund 4.000 Menschen mittels Tanklastwagen mit sicherem Trinkwasser versorgt. Seit Einsetzen der Regenzeit ist dies nun nicht mehr nötig. Jedoch zeigen Prognosen, dass die diesjährige Niederschlagsmenge erneut weit unter dem Durchschnitt liegen wird und Teil des Landes gar nicht erreicht. Daher konzentriert sich unsere lokale Partnerorganisation auf den dringenden Ausbau der Wasserinfrastruktur in unserem Projektgebiet.

In der Gedo-Region kommen immer mehr Menschen aus den extrem von Dürre und Hunger betroffenen ländlichen Gebieten an. Es sind vor allem Viehzüchter, deren Herden zum Teil verendet oder sehr entkräftet sind. In einigen Orten hat sich durch den Zuzug die Zahl der Bewohner schon mehr als verdreifacht.

Um die Versorgung der bereits hier lebenden und neu dazu gekommenen Menschen zu sichern, hat das Team von unserer lokalen Partnerorganisation ASEP beispielsweise bereits einen 50.000 Liter fassenden Wassertank errichtet. Er wird von Brunnen gespeist und sorgt dafür, dass in der Siedlung Bulo Ajuran genug Wasser an den Verteilstationen ankommt.

Saubere Behälter, Kanister und weitere Artikel für die Körper- und Haushaltshygiene wurden an Familien verteilt, die von der akuten Notlage betroffen sind. Gesundheitsvorsorge durch gute hygienische Bedingungen ist für die extrem geschwächten Menschen besonders wichtig.In den kommenden Wochen wollen wir die Hygieneaktivitäten vor Ort weiter vorantreiben. Außerdem sollen Wasserstellen ausgebaut, Latrinen errichtet und handgeschachtete Brunnen rehabilitiert werden. Die extreme Dürre hat die Wasserstände und Erträge bestehender Brunnen enorm reduziert. Ein Ausbau wird dafür sorgen, dass wieder deutlich mehr Wasser zur Verfügung steht. Für all diese Aktivitäten ist arche noVa dringend auf Spenden angewiesen.
 

Unterstützung brauchen wir auch, um in Äthiopien von der Hungersnot betroffene Menschen mit Wasser versorgen zu können. Nazir Ahmed von unserem WASH-Nothilfeteam ist gerade in der Somali Region des Landes dabei das Nothilfeprojekt aufzubauen. Dabei arbeitet er mit unserer neuen lokalen Partnerorganisation OWDA zusammen. Das Team kennt die Region seit über 18 Jahren. Eine solche Notlage, wie sie die seit 2015 anhaltende Dürre ausgelöst hat, haben sie jedoch noch nicht erlebt. Viele Menschen sind bereits extrem unterernährt, ihre Gesundheit ist in Gefahr. Die Wasserstellen sind ausgetrocknet. Das verbliebene Wasser verunreinigt.

Unser Projekt wird sich um die Verbesserung der Versorgungssituation in der Korahe Zone kümmern. So sollen beispielsweise 3.000 Menschen in der Gemeinde Dhuurre, 70 Kilometer östlich der Stadt Kebridahar, Zugang zu sicherem Wasser erhalten. Die Aufgabe ist alles andere als einfach. Dafür muss ein 50 Meter tiefer Brunnen gebohrt werden.

Teilen: