Title Myanmar-Rakhine - School

Myanmar: Wiederaufbau und Vorsorge verbessern die Lebensbedingungen im Rakhine State

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Die derzeitige Lage in Myanmar ist trotz der freien Wahlen im März 2016 sehr angespannt. Immer wieder kommt es zu bewaffneten Auseinandersetzung zwischen den Bevölkerungsgruppen. Auch im Rakhine Staattreten regelmäßig bewaffnete Konflikte auf. Darüber hinaus ist die Region stark von extremen Naturgefahren bedroht. Neben den saisonalen Starkniederschlägen, kommt es häufig zu Erdrutschen, Überschwemmungen sowie saisonale Dürreperioden, die durch die Auswirkungen von El-Niño noch verstärkt werden. Im Sommer 2015 waren erneut 1,6 Millionen Menschen von Überschwemmungen betroffen. Extreme Monsunregen und starke Stürme hatten schwere Zerstörungen verursacht. Zu den besonders betroffenen Regionen zählt der Rakhine State.
Myanmar
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Ziel des arche noVa-Projektes ist es, die Lebensbedingungen der Menschen in 28 Dörfern langfristig zu verbessern und zu sichern. Dazu wird eine Kombination aus verschiedenen Maßnahmenpaketen durchgeführt. Sie reichen von einer Verbesserung der Gesundheitssituation durch Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Anlagen, über den Neubau und die Renovierung von mehreren Schulen bis hin zur Stärkung der Katastrophenvorsorge.

Wasser

Um die Versorgung der Familien mit Trink- und Brauchwasser nachhaltig zu sichern und den Gesundheitszustand zu verbessern, entstehen im Projektgebiet neun Brunnen und drei Wasserleitungsanlagen. Mit der Gründung von WASH-Komitees wird sichergestellt, dass sich die Bevölkerung mit der Wartung der Anlagen auskennt und diese nachhaltig instand halten kann. In Hygienetrainings lernen die Menschen außerdem die Zusammenhänge zwischen gutem hygienischem Verhalten und möglichen Krankheiten kennen.

Schulen sanieren

Eine besonders verwundbare Gruppe sind Kinder und Jugendliche, da sie sehr anfällig für wasserbedingte Krankheiten sind. Ein wichtiger Multiplikator für die Weitergabe von Wissen über die Ursachen von wasserbedingten Krankheiten sind die Schulen. arche noVa unterstützt den Neubau von fünf Schulen sowie die Sanierung und bessere Ausstattung existierender Schulgebäude im Projektgebiet. Zum einen sollen die Schulkinder verbesserten Zugang zu Schulen erhalten und zum anderen soll die Versorgung mit sanitärer Infrastruktur und mit Trinkwasser gewährleistet werden.

Katastrophenvorsorge

Damit die Menschen in den Projektdörfern sich und ihre Kinder zukünftig besser vor drohenden Katastrophen schützen können, werden Katastrophenvorsorge-Komitees gegründet und geschult, Evakuierungs-Pläne ausgearbeitet und regelmäßige Aufklärungsveranstaltungen sowie Schulungen in Erster Hilfe für die Bevölkerung durchgeführt. In 28 Dörfern werden außerdem an ausgewählten Orten katastrophensichere Notfalltrinkwasserspeicher installiert. 

Hilfe zur Selbsthilfe

Neben all den konkreten Maßnahmen legt arche noVa großen Wert darauf, dass die Gemeinden, Behörden und andere Gruppen und Netzwerke intensiv in alle Aktivitäten mit eingebunden und in allen Bereichen geschult werden. Nur so entsteht ein gesteigertes Verantwortungsgefühl aller und die aufgebauten Strukturen und Einrichtungen können auch nach dem offiziellen Projektende erhalten und weiterentwickelt werden.

Die Maßnahmen richten sich an insgesamt 14.500 Männer, Frauen und Kinder in 28 Dörfern.

Für dieses Projekt spenden

75
Bau einer Toilette für eine Familie
125
Durchführung einer Katastrophenübung in einer Schule oder einem Dorf
500
Hygieneausbildung für 28 TrainerInnen aus den jeweiligen Dörfern

Projektsteckbrief

Zielgruppe

14.479 Frauen, Männer und Kinder in 28 Dörfern

Projektziel
  • Verbesserte Gesundheitssituation durch Wasserzugang, sanitäre Infrastruktur und Hygienekenntnisse
  • Verbesserte Lernsituation
  • Verringerung der Risiken durch Katastrophenvorsorge
Aktivitäten

Wasser, Sanitär, Hygiene:

  • Bau von verschiedenen Wasserversorgungsanlagen
  • Gründung von WASH-Komitees
  • Durchführung von Hygieneschulungen

Bildung:

  • Neubau und Renovierung mehrerer Schulen

Katastrophenvorsorge:

  • Aufbau, Ausbildung und Vernetzung von Katastrophen-Komitees
  • Durchführung von Notfallübungen und Schulungen in erster Hilfe
  • Ausarbeitung von Evakuierungsplänen
Projektlaufzeit
Juni 2016 - Mai 2019
Kooperationspartner

MDCG (Maggin Development Consultancy Group)

Förderer

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Private Spenderinnen und Spender

AnsprechpartnerIn

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